Recht war für mich nie Selbstzweck – sondern das Werkzeug, um Dinge möglich zu machen.
Seit über 20 Jahren berate ich Unternehmen an der Schnittstelle von Recht, Technologie und Regulierung. Was mich dabei antreibt: komplexe Themen so zu übersetzen, dass daraus klare Entscheidungen und funktionierende Strukturen werden – rechtssicher und zugleich geschäftstauglich.
Mein Weg führte mich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und einem LL.M. im Medien-, IT- und Urheberrecht (Mainzer Medieninstitut) konsequent in die digitale Wirtschaft: als Legal Counsel eines großen Telekommunikationskonzerns, einer führenden Auskunftei und eines regionalen Finanzinstituts – und heute als Senior Legal Counsel und Team Lead Digital Law, Data & Legal Tech in einer internationalen Payment- und FinTech-Gruppe. Parallel dazu berate ich seit 2006 in eigener Kanzlei Unternehmen und Agenturen deutschlandweit.
Diese Kombination prägt meine Arbeitsweise: Ich kenne beide Seiten des Tisches. Ich weiß, wie Rechtsabteilungen, Vorstände und Fachbereiche ticken, wie Aufsichtsbehörden prüfen – und wie man regulatorische Anforderungen in den Alltag eines Unternehmens bringt, ohne das Geschäft auszubremsen.
Mein Schwerpunkt heute: KI rechtssicher nutzbar machen.
In meiner In-house-Rolle verantworte ich den Datenschutzbereich der Unternehmensgruppe und zugleich die unternehmensweite Umsetzung des EU AI Act – eine Kombination, die kein Zufall ist: Der Einsatz von KI ist fast immer auch ein Datenschutzthema. Wer den AI Act umsetzen will, muss die DSGVO beherrschen – von der Rechtsgrundlage für Trainings- und Eingabedaten über Transparenzpflichten bis zur Frage, welche Daten überhaupt in ein KI-System dürfen. Genau an dieser Schnittstelle arbeite ich täglich: Ich entwickle Leitlinien für den Umgang mit Daten in KI-Systemen, treibe als AI Ambassador den verantwortungsvollen KI-Einsatz voran und bringe beide Regelwerke in eine gemeinsame, widerspruchsfreie Governance. Diese Praxiserfahrung bringe ich in die Beratung ein: beim Aufbau von AI-Governance-Strukturen, bei der AI-Act-Readiness und bei der Frage, wie Rechtsabteilungen und Fachbereiche KI sinnvoll und zulässig einsetzen – gerade dann, wenn es (noch) keine eigene KI-Rechtsabteilung gibt.
Ein zweiter Schwerpunkt: skalierbare Legal Operations. Ich gestalte Prozesse, Standards und Tools, mit denen Rechtsabteilungen wachsen können, ohne mitzuwachsen – von der Vereinheitlichung von Musterverträgen über Contract-Management-Systeme bis zum sinnvollen Einsatz von Legal-Tech- und KI-Werkzeugen im juristischen Alltag. Recht wird so vom Engpass zum Enabler.
Daneben bleibe ich dem treu, was mein Fundament ist: IT-, Vertrags- und AGB-Recht, Datenschutz und E-Commerce – mit besonderem Verständnis für regulierte Branchen wie Finanzdienstleistung und Payment.
Was Sie von mir erwarten können
Praxis statt Gutachten: Lösungen, die im Unternehmensalltag funktionieren – mit klarer Empfehlung statt „einerseits/andererseits“.
Übersetzung statt Fachchinesisch: Ich mache regulatorische Anforderungen für Geschäftsführung, IT und Fachbereiche verständlich und umsetzbar.
Erfahrung aus erster Hand: Was ich empfehle, habe ich selbst in Unternehmen aufgebaut – von Governance-Strukturen über Vertragsmanagement bis zu KI-Leitlinien.
Mein Wissen halte ich aktuell durch kontinuierliche Weiterbildung – zuletzt u. a. in Führungs- und Coaching-Programmen (2025) – und durch mein aktives Engagement in der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI), wo ich in den Fachausschüssen mitwirke, Vorträge halte und Fachtagungen mitgestalte.
Privat findet man mich in den Bergen, beim Sport oder bei Projekten, die Kindern Bewegung an der frischen Luft ermöglichen.
Lassen Sie uns sprechen. Ob AI-Act-Readiness, KI-Leitlinien für Ihr Team oder ein klassisches digitalrechtliches Anliegen – ich freue mich auf Ihre Nachricht an kontakt@kanzlei-buchholz.eu oder einen Anruf an 0177/6884567.